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28. Okt 2015 Comments (0) Views: 729 AKTIV, Allgemein, BUEN PROVECHO, Inseln, MENSCHEN, NEWS, Regionen, Städte, ZIELE

Spaniens Inseln: ein ganz besonderes Gefühl

  • Vor der Tomatenschlacht
  • Tomatenschlacht "La Tomatina"
  • Tomaten-LKW beim "La Tomatina"
  • Tomatenschlacht "La Tomatina" in Bunol

Interview mit Bloggerin Christine Neder

Was gefällt Dir an Spanien am besten?

Spanien finde ich am schönsten auf den Inseln. Dieses Jahr war ich auf Ibiza und Formentera  und vor zwei Jahren auf Teneriffa. Vorher, 2012, auch auf dem Festland, aber auf diesen spanischen Inseln habe ich Landschaften erlebt, zu denen Leute sonst viele Tausend Kilometer weit hin fliegen. Der absolute Highlight bleibt für mich die Landschaft von Teneriffa. Wir waren am Pico del Teide – das ist der höchste Berg Spaniens – das ist so krass, da gibt es Felsformationen, dass Du denkst, Du wärst in Arizona. Ich war total begeistert! Das türkis-blaue Wasser auf Formentera erinnert an die Karibik, das ist der Wahnsinn. Und wovon ich auch total überrascht war: Ibiza! Man hat ja so seine Vorurteile, wie bei Mallorca, dass auf Ibiza nur Party wäre, aber ich habe dort so schöne Natur gesehen, megageile einsame Strände und schöne Sundowner-Bars. Da gehst Du hin und hast ein ganz besonderes Gefühl.

schlechte-laune

Welche Städte gefallen Dir am besten?

Ich bin eher landschaftsbegeistert und nicht so der Städtetyp und habe die Städte deshalb auch noch nicht richtig besucht. 2012 war ich zwar in Bilbao auf dem Musikfestival „Bilbao BBK Live“ und danach in der Nähe von Valencia. Dort habe ich die Tomatenschlacht „La Tomatina“ erlebt, aber in Barcelona war ich beispielsweise noch nie. Alle sagen, dort müsste ich unbedingt hin, aber ich möchte vielmehr noch weiter die Inseln erkunden.

Erzähle doch noch mal von La Tomatina – das kommt ja auch in Deinem Buch „40 Festivals in 40 Wochen“ vor.

La Tomatina findet in Bunol, einem kleinen Ort bei Valencia, statt, und eigentlich macht man dort nichts anderes, als sich eine Stunde lang mit Tomaten zu beschmeißen. Als ich dort war, drängten sich über 40 000 Menschen durch das Dorf, und man muss sich das so vorstellen: Die Menschen stehen in dieser einen bekannten, ultra-engen Gasse und da kommen dann drei LKWs durch – manchmal dachte ich, wenn einem die Wagen über die Füße rollen, sind alle Zehen Matsch. Die Fahrzeuge liefern die Tomaten, während von oben die Anwohner Wasser herunter schütten. Nach einer Stunde ist der ganze Boden mit einer etwa 20 Zentimeter hohen Tomatensoße belegt, in der Tausende Flipflops schwimmen, die irgendwelche Leute, vor allem Australier, verloren haben. Danach wird sauber gemacht und noch ein bisschen gefeiert. Kleine Partys, wo man auch tanzen kann. In Klamotten voller Tomatenpampe!

www.lilies-diary.com/la-tomatina-die-tomatenschlacht-in-spanien/

www.lilies-diary.com/?s=spanien

 

Bildnachweise:

Bilder v.l.n.r. © 2013 Ayuntamiento de Buñol

© Christine Neder

 

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