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28. Aug 2015 Comments (0) Views: 1154 AKTIV, Allgemein, BUEN PROVECHO, MENSCHEN, MERCADO, NEWS

Die 5 spanischsten Orte in Berlin

  • © Instituto Cervantes
    Mit Spaß beim Lernen lernt man gleich noch mal so gut.
  • Santiago Calatrava hat die Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia maßgeblich mit gestaltet.
  • Das „On Egin“ serviert original spanische und baskische Küche im Herzen von Berlin-Neukölln.
  • Spanische Lebensfreude äußert sich auch in Kleidung.

 

Als Redakteur für Colores de españa habe ich es echt gut. Ich kann mich mit einem Land beschäftigen und es auch oft bereisen, das ich liebe. Doch manchmal ist die Sehnsucht groß, aber die nächste Reise noch weit. Zum Glück gibt es einige Orte in Berlin, die mir die Zeit bis zu meinem kommenden Aufenthalt ein wenig verkürzen und mir spanische Momente bescheren. Natürlich sind sie ganz individuell, aber vielleicht können sie ja Euch, lieber Leser, auch etwas inspirieren. Welches sind Eure Geheimtipps? Was macht Ihr, wenn Ihr es mal wieder spanisch mögt? Schreibt uns! Die originellsten Tipps veröffentlichen wir!

 

post_image_willkommenzuhause

Platz 5

Lecker!

Das „On Egin“ war das erste baskische Restaurant in Berlin und serviert baskische und spanische Küche. Das Ziel der beiden Besitzer Aleix und Josu ist es, einen echten Teil ihrer Heimat nach Berlin zu holen – das ist ihnen gelungen, sicher auch, weil sie das Meiste direkt aus Spanien importieren. Viel wichtiger aber noch als die Zutaten ist das Gefühl der Gastfreundschaft: die beiden schaffen es, dass ich mich zuhause fühle. Darauf einenAgua de valencia!

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On Egin
Wildenbruchstr. 88
12045 Berlin
www.oneginberlin.de

 

©Anja Hild

Platz 4

Schick!

Gar nicht weit von meiner Wohnung residiert Deluxe Distribution. Diese Modeagentur sorgt dafür, dass wir Deutschen ein bisschen fescher rumlaufen und das La Vida Loca-Feeling auch klamottentechnisch leben können: Sie vertreten nämlich spanische Mode-Labels wie Smash!, Kling oder Skunkfunk. Normalerweise sind ihre Türen für Endverbraucher verschlossen, aber zweimal im Jahr verkaufen sie ihre Schau-Stücke.

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Termin-Info über die Facebook-Seite https://www.facebook.com/DeluxeDistribution.de

 

Platz 3

Hola!

Ich habe während meines Romanistik-Studiums zwei Semester lang einen Spanisch-Sprachkurs gemacht. Das ist zu wenig, glaubt es mir. Wenn ich einen Spanier kennen lerne, kann ich zwar ungefähr zwei Minuten den Eindruck erwecken, ich spräche fließend seine Muttersprache (vor allem nach drei Bier glänze ich mit dem Lied „A mí, me gusta el pipiripí pipí“), aber weiter reicht mein angespanischtes Italienisch nicht. Ich sollte echt mal einen ordentlichen Kurs machen, nehme ich mir immer vor. Wenn ich meinen inneren Schweinehund denn endlich mal überwände („superar la flojera“), würde ich den Kurs natürlich beim Instituto Cervantes machen, seines Zeichens mit mehr als 100.000 jährlichen Einschreibungen die weltweit größte Institution im Bereich des Spanisch-Lernens.

Instituto Cervantes Berlin
Rosenstraße 18-19
10178 Berlin
www.berlin.

 

Platz 2

Überbrückend

Ich weiß auch nicht warum, aber ich liebe Brücken. Vielleicht weil sie Menschen zueinander bringen? Einer der bedeutendsten spanischen Architekten, Santiago Calatrava, hat auch in Berlin für Brückenschläge gesorgt. Die erste Verbindung von Ost nach West, die nach der Wende gebaut wurden, stammt von ihm: Die Kronprinzenbrücke im Regierungsviertel könnte so auch in Valencia stehen, wo Calatrava die Ciutat de les Arts i les Ciències maßgeblich mitgestaltet hat. Ganz anders wirkt seine spanische Luftigkeit an der Oberbaumbrücke. Hier gestaltete er das Mittelteil und bildete so einen spannenden Kontrast zum urdeutschen, märchenhaften Rest.

 

Platz 1

Schön!

Drei spanische Señoras haben sich für ein wunderbares Projekt zusammengetan: Sie bringen die schönsten Produkte ihrer Heimat in die deutsche Hauptstadt, zu finden im Silo Store. Ich besuche diesen kleinen Shop gerne, um zu stöbern: in den handgemachten Accessoires, herrlichen „Stehrumchen“ oder praktischen Dingen. Viele der Produkte sind traditionell, egal ob Schmuck, Kannen oder Körbe, aber dennoch (oder vielleicht deshalb) wirken sie so zeitlos. Ab Oktober auch im Bikini Berlin!

Silo Store
Senefelderstr. 33
10437 Berlin
www.silo-store.com

 

Bildnachweise:
©AnjaHild
©Jdrzej Marzecki
©Instituto Cervantes

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